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gut, wenn es angelnde Lehrkräfte gibt
Einen sehr praktischen Ausflug in die Welt der Lebewesen unternahm der Wahlpflichtkurs Biologie im Jahrgang 8 an der DBRS. Im Rahmen der Thematik "Ökosystem See" konnten die Schüler und Schülerinnen ein Lebewesen aus dem Lebensraum See hautnah begutachten und lernten anatomische Besonderheiten kennen und konnten die besonderen Anpassungen eines Fisches an seinen Lebensraum nachvollziehen. Alle Schülerinnen und Schüler untersuchten eine bereitgestellte Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus), einen in unseren heimische Gewässern häufig vorkommenden und sehr hübsch anzusehenden Weißfisch. Nach einer kurzen Entdeckungsphase wurden die Fische eingehend mit Schutzhandschuhen, Präparierbesteck und Vergrößerungsgläsern auf ihre äusseren Merkmale hin untersucht. Weiterführend wurden die Fische dann präpariert, um die inneren Organe wie Herz, Kiemen oder Schwimmblase genauer anzuschauen. Besonders hilfreich war trotz des praktischen Anteils die moderne Digitalausstattung der Schule - Filmsequenzen machten die Fische im Wasser "erlebbar", Präparationsanleitungen waren für alle überlebensgroß im Klassenraum präsent.
Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler viele interessante Endeckungen machen: 40 Schuppen befinden sich entlang des Seitenlinienorgangs, die Schwimmblase ist mit Luft gefüllt und zweiteilig, Rotfedern haben keine Zähne und auf den Schuppen befinden sich Jahresringe - genau wie bei Bäumen.
Im Anschluss an die Unterrichtsarbeit wurden die Fische im NABU Artenschutzentrum Leiferde einem guten und willkommenen Zweck zugeführt - die dort gepflegten und verletzten Schwarzstörche fressen nämlich fast ausschließlich nur Fisch. Die Verwendung und Entnahme der Fische aus der heimischen Oker wurde natürlich mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt. Wie praktisch, wenn Lehrkräfte eine amtliche Fischereiprüfung abgeschlossen haben und Fische direkt vom Wasser in den Unterricht holen können. An unserer Schule gibt es übrigens 4 angelnde Lehrer und eine angelnde Lehrerin mit Fischereiprüfung.
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Nachdem der in Coronazeiten durch die damalige Klasse 7c mit Unterstützung durch die Biologielehrkraft angelegte Blühwiesenhügel im Jahr 2023 nun in voller Pracht erblühte, Herr Silberstein von der Braunschweiger Zeitung einen Bericht über den dort entdeckten nicht heimischen nordafrikanischen Trauer-Rosenkäfer (zeigt den Klimawandel an) verfasste und Herr Lempa und Herr Lüpke während der Sommerferien eine unglaubliche Zahl von Pflanzen- und Tierfotos erstellen konnten, folgten nun weitere Entwicklungen. Von den 39 ausgesähten Wiesenpflanzen konnten 36 einwandfrei nachgewiesen werden und bieten nun vielen Insekten und weiteren Lebewesen Lebensraum, Nahrung und Schutz - ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz an unserer Schule. Stichwort Insekten: Bei mehreren Begehungen mit der Kamera konnten ganz bekannte Vertreter (Bienen, Hummeln), aber auch sehr seltene Schmetterlinge und Käfer beobachtet werden, die auf dem DBRS-Blühhügel leben.
Weiterführend hat sich durch den ab Mai in Blüte stehenden Blühhügel ein zusätzlicher ausserschulischer Lernort entwickelt, der es den DBRS-Klassen ermöglicht, ganz praktisch in die Welt der Wiese einzutauchen und Tiere und Pflanzen zu beobachten und kennen zu lernen - ein wertvoller Beitrag zur Erweiterung der Artenkenntnis. Das ist auch Naturschutz, denn was man kennt, das schützt man auch. Nach den Sommerferien entdeckten die Kinder noch nie zuvor gesehene Tiere, wie die auffällige Wespensppinne, die sich auf die Jagd nach Grashüpfern spezialisiert hat und eine Einwandererin aus Südeuropa ist. Thematisch wird der DBRS-Blühhügel in einem Wahlpflichtkurs Biologie der 7ten Klassen aufgegriffen. Unterstützend hat die verantwortliche Lehrkraft mit finanzieller Unterstützung durch die Niedersächsische Bingo-Lotto-Umweltstiftung zwei ansprechende Lernquartette Tiere und Pflanzen digital gestaltet und drucken lassen. Dazu wurden ergänzend noch zwei Memoryspiele Tiere und Pflanzen entwickelt und erstellt. Während der praktischen Erprobung im Unterricht erfuhren die Schülerinnen und Schüler sehr spaßbetont, wie man spielerisch lernt, um ein Blühwiesenexperte zu werden. Favorit auf Schülerseite waren erstaunlicherweise die Memoryspiele, die sehr ausdauernd und in vielen Varianten erprobt wurden.
Um das Projekt Blühhügel noch auf "breitere Beine" zu stellen, stiegen die Kolleginnen Kunke und Geuke mit ihren Lerngruppen mit ein und erstellten Nistkästen und Schmetterlingshäuser, die zudem noch individuell und sehr kreativ zum Thema "Europa" gestaltet wurden. Wer hätte gedacht, dass aus dem ehemaligen Aushub vom Schulbau einmal ein so wertvolles Areal entsteht - wir bleiben am Ball.
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Obwohl alle Schülerinnen und Schüler der DBRS Gifhorn seit nunmehr einem Jahr coronabedingt/ baubedingt auf den gewohnten Sportunterricht in einer der städtischen Sporthallen verzichten müssen, finden Sport und Bewegung vor allem im Außenbereich des Stammhauses und der DBRS-Aussenstelle statt. Im Sommer kein Problem, Laufen geht überall - der Sponsorenlauf wurde erfolgreich durchgeführt, Waldläufe ebenso. Aber bei teilweise Minusgraden vermissen derzeit alle die beheizten und gut sortierten Sporthallen als Orte des Sportunterrichts. Getreu dem Motto: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" geben alle ihr Bestes.
Um einem möglichen Bewegungsmangel entgegen zu wirken und trotzdem einen attraktiven Sportunterricht erteilen, geht die Sportlehrerschaft der DBRS mit ihren Schülerinnen und Schülern nun alternative Wege. Aktuell nutzen die Klassen entsprechend die Flutmulde und die dort vorhandenen Sportstätten für die Bewegungserziehung. Ganz neu: Neben der Basketballanlage ist nun zur Unterrichtszeit immer von voller Stunde zu voller Stunde die Gifhorner McArena für die DBRS geöffnet. Der überdachte Kunstrasenplatz bietet ein tolles Ambiente, die möglichkeit Musik per Bluetooth einzuspielen und eine elektronische Anzeigentafel vom Tor aus zu bedienen. Alles in allem ein zusätzlich motivierender Ort zum Sporttreiben.
Heute spielten beispielsweise die Klassen 8 und 10 unter Einhaltung der Coronaauflagen Basketball, Pickle-Ball, Fussball und Hockey - eine wunderbare Erweiterung des bislang eingeschränkten Sportartenkanons.
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Einen sehr sportlichen Nachmittag verlebten die Schülerinnen und Schüler zweier 8ter Klassen in der neuen Gifhorner Sprungfabrik. Unter Einhaltung der Coronaauflagen wurden High Performance Trampoline, Free Jump Schnitzelgruben, Ninja Parcours, die Slam-Dunk-Basketballanlage, die Cardio-Wall und viele weitere Sprungstationen erkundet und intensiv erprobt. Die Rückmeldungen der Schüler von "voll geil" bis "mega cool" bestätigten das attraktive Konzept der Betreiber, die die Sprunghalle in Gifhorn nach einer Investition von rund einer halben Million Euro seit Oktober 2021 geöffnet haben.
"Können wir hier nicht unseren Sportunterricht abhalten?" war eine vielfach gestellte Frage der anwesenden Schülerinnen und Schüler. Die begleitenden Lehrkräfte suchten daraufhin das Gespräch mit der Betreiberin, die sehr freundlich Rede und Antwort stand. Man wird sehen, was dabei herauskommt. Der letzte Besuch war das ganz sicher nicht, dafür hat es allen viel zu viel Spaß gemacht.
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Die Gelder aus dem Digitalpakt sind verbraucht, die Stadt Gifhorn (Schulträger) hat der DBRS zu einem großen Sprung in die Welt des Digitalunterrichts verholfen. Quasi in jedem Klassenraum befindet sich eine an das Internet angeschlossene digitale Tafel, mobile Endgeräte stehen zur Verfügung und ein stabiles WLAN hat Einzug in die DBRS gehalten. Mit dieser Ausstattung lässt sich zeitgemäßer Unterricht unglaublich variabel und ansprechend gestalten und das, dank der aufklappbaren magnetischen Seitenteile, sogar auch analog - manchmal macht digital ja auch weniger Sinn als analog gestalteter Unterricht - an der DBRS ergänzt das Digitale also den bisherigen hoch qualitativen Unterricht um einen digitalen Anteil. Entsprechend sind unsere Lehrkräfte nun sehr flexibel in der Gestaltung des Unterrichts, die Schülerinnen und Schüler wiederum erhalten einen modernen, zeitgemäßen und ansprechenden Unterricht. Problemlos können nun in Kombination mit den flankierend eingesetzten Klassensätzen mobiler Endgeräte (Tabletcomputer) digitale Weltkarten aufgerufen werden, Umfragen gestaltet werden, Filmsequenzen präsentiert werden oder digitale Bücher und Präsentationen ersellt werden. In nahezu allen Fächern gibt es spezielle digitale Werkzeuge, die von den Lehrkräften zur Unterstützung der Lernprozesse eingesetzt werden - Classtime online-Prüfungen in allen Fächern, Bettermarks im Mathematikunterricht, die BiBox in Biologie, GSW, Deutsch und Englisch und noch viel, viel mehr. In einem umfangreich gestalteten schulischen DBRS-Medienbildungskonzept sind alle grundlegenden Inhalte zur Medienerziehung und dem digitalen Lernen schriftlich fixiert. Damit erfüllt die DBRS alle geforderten Punkte der Kultursminiserkonferenz und vermittelt die geforderten festgelegte Kompetenzen. Ach, und wenn es mal Probleme gibt, kümmert sich der technisch äusserst versierte Schulassistent Hr. Matthiensen darum, dass Probleme gelöst werden.




